Ansprechpartner für Flüchtlinge sowie Flüchtlingshelferinnen und –helfer ...

…für alle Fragen rund um die Unterbringung, Erstausstattung und Betreuung von Flüchtlingen:

Gemeinde Marpingen – Bürgerforum (Ordnungsamt)
Manuel Malter
Rathaus
Urexweilerstr. 11
66646 Marpingen
Telefon: 0 68 53 / 9116 - 321 (- / 9116-0)
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…für gezielte Fragen zu Wohnstandards, zur staatlichen Wohnraumförderung, zum Abschließen von Mietverträgen etc.:

Gemeinde Marpingen – Gemeindeentwicklung (Liegenschaften)
Stefan Hell
Rathaus
Urexweilerstr. 11
66646 Marpingen
Telefon: 0 68 53 / 9116 - 426 (- / 9116-0)
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…für gezielte Fragen zu Sprachkursen und weiteren Integrationsmaßnahmen:

Jugendbüro Marpingen / Netzwerk „Flüchtlinge“
Schafbrücke 7
66646 Marpingen
Telefon: 0 68 53 / 922 428
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Réka Klein    Angela Ames      
Mob.: 0170 / 5748042    Mob.: 0160 / 96943227 

…für die Abgabe von Kleidung, Möbelstücken oder funktionsfähigen Elektrogeräten:
 
Mobiliar und Elektrogeräte
Netzwerk „Flüchtlinge“
Moritz Wilhelm
Rathaus, Urexweilerstr. 11
66646 Marpingen
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Kleidung
DRK-Kleiderkammer Urexweiler
Urexweiler
Im Brühl 2
66646 Marpingen
Telefon: 0 68 27 / 85 80    

Umbau des Hauses Marienstraße 4 im Ortszentrum im Zeitplan

Bürgermeister Volker Weber überzeugte sich vor Ort von den Baufortschritten

(gh). Die große Flüchtlingswelle des vergangenen Jahres ist abgeebbt. Die dramatische Lage in Syrien und die besorgniserregenden Vorgänge in der Türkei lassen jedoch weitere Flüchtlingsströme erwarten.
Da die Akquirierung von privatem Wohnraum für die Unterbringung von Flüchtlingen weitgehend ausgeschöpft ist, hat die Gemeinde Marpingen mit dem Erwerb des Hauses „Marienstraße 4“ (frühere Metzgerei Frank) Mitte Januar 2016 frühzeitig die Weichen für die Bereitstellung weiterer Wohnungen gestellt. Dieser Zeitplan erlaubte es zudem, noch Fördermittel des Landes aus dem Mitte April ausgelaufenen Flüchtlingswohnraumprogramm in Anspruch zu nehmen.

Gleich zu Beginn seiner Amtszeit überzeugte sich Bürgermeister Volker Weber bei einem gemeinsamen Ortstermin mit dem Architekten Armin Rohner aus Marpingen und Mitarbeitern der Gemeindeverwaltung vom Fortschritt der Umbau- und Sanierungsarbeiten des Anwesens in der Marienstraße 4, das offiziell am 01. März 2016 der Gemeinde übergeben worden war.
Armin Rohner und Bauamtsleiter Ingolf Straß erläuterten die geplante Aufteilung des Gebäudes sowie die erforderlichen Bau- und Sanierungsmaßnahmen im Detail. Demnach wird das schon oftmals in seiner langen Geschichte umgebaute und erweiterte Traditionsgebäude nach seiner neuerlichen Sanierung auf drei Etagen vier Wohnungen beherbergen und auf rund 300 Quadratmetern Nutzfläche bis zu 20 Personen Wohnraum bieten.

Die Kosten für den Erwerb des früheren Wohn- und Geschäftsgebäudes sowie für die Abriss-, Bau- und Sanierungsarbeiten belaufen sich auf rund 600.000 EUR, die erforderlichen Eigenmittel der Gemeinde dagegen nur auf ca. 155.000 EUR. Die eigentlichen Baukosten schlagen mit 370.000 EUR zu Buche. Dabei wird darauf geachtet, dass nur solche Maßnahmen durchgeführt werden, die auch dringend erforderlich sind. Gut erhaltene Fußböden zum Beispiel werden nicht erneuert. Von der vorhandenen Bausubstanz soll viel erhalten bleiben, darunter auch ein Großteil der Außenfassade. Das Ortsbild prägende Gebäude wird also sein markantes Erscheinungsbild weitgehend behalten.
Volker Weber begrüßte den zügigen Fortschritt der Arbeiten sowie den Umstand, dass gleich mehrere heimische Firmen von der Gemeinde als Bauherrin bei der Vergabe der einzelnen Gewerke berücksichtigt werden konnten, darunter die EBM (Elektrobau Marpingen), die Firma Kunz & Pletscher (Sanitärinstallationen) sowie die Firma Wolter (Wärmedämmverbundsystem). Der frischgebackene Bürgermeister unterstrich bei dieser Gelegenheit, dass der Umbau des zentral gelegenen Hauses „Marienstraße 4“ unabhängig von der kommunalen Verpflichtung zur Herrichtung von gemeindlichen Wohnräumen der Stärkung des Ortskernes, der Vermeidung von Leerständen und der Förderung von heimischem Handel und Gewerbe zugutekomme. Für den Fall, dass langfristig keine Wohnungen mehr für Flüchtlinge benötigt würden, könne der geförderte Wohnraum zudem nach Ablauf der zehnjährigen Nutzungsbindung auch anderen Personenkreisen (z.B. jungen Familien) zur Verfügung stehen, so Weber abschließend.

Das Haus „Marienstraße 4“ hat eine lange und interessante Geschichte. Das Gebäude, das im 19. Jahrhundert sogar zeitweise als Schulgebäude diente, befand sich schon vor dem vorletzten Jahrhundertwechsel im Besitz der Familie Frank, die es über mehrere Generationen hinweg bis in die Gegenwart als Metzgerei und Wohnhaus nutzte.

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