
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
sie ist eine von zwei Mitarbeiterinnen in unserem männerintensivsten Bereich, dem Gemeindebauhof mit rund 30 Mitarbeitern, und das ist sie schon seit vielen Jahren und hat sich die Anerkennung und Hochachtung ihrer männlichen Kollegen erarbeitet. In der vergangenen Woche habe ich Stefanie Hoffmann im Beisein des Bauhofleiters Erwin Hinsberger und seines Stellvertreters Franz Wilhelm die Urkunde zum 25-jährigen Dienstjubiläum überreicht und ihr im Namen der Gemeinde Marpingen ganz herzlich gratuliert und für die erbrachten Leistungen gedankt. 1987 begann sie ihre Arbeit bei der Gemeinde, und war lange Jahre als Friedhofsgärtnerin tätig. Seit einigen Jahren erledigt sie die Verwaltungsarbeiten des Bauhofs vor Ort und muss daher vielen Bürgerinnen und Bürgern Rede und Antwort stehen. Ob es um den Einsatz im Winterdienst, die Sauberkeit im Ort oder die Gestaltung auf den Friedhöfen geht, oft ist sie eine der ersten Anlaufstellen für die Fragen und Auskunftsersuchen unserer Bürgerinnen und Bürger. Eine nicht immer leichte Aufgabe, der sie sich aber, wie sie sagte, immer noch sehr gerne stellt. Ein gut funktionierender Bauhof ist eine wichtige Voraussetzung für eine attraktive Gemeinde, denn viele Bereiche unseres Gemeinwesens werden durch seine Arbeiten beeinflusst. Wir können mit Fug und Recht sagen: wir verfügen hier in unserer Gemeinde über einen derart gut funktionierenden Bauhof, und Erwin Hinsberger und seine Mitarbeiter stellen das jeden Tag unter Beweis.
Im Zusammenhang mit der 300-Jahr-Feier Hiwwelhaus Alsweiler steht in den kommenden Tagen der zweite Höhepunkt an: nach der Eröffnungsfeier des Jubiläumsjahres am 16. März mit dem historischen Abend beginnt am kommenden Sonntag eine mehrwöchige Ausstellung über Volks- und Aberglauben in der Saarregion unter dem Titel ‚Hexenzauber‘ im Hiwwelhaus. Wenn früher in der Saarregion ein neues Haus gebaut wurde, dann mauerte man ein Paar Schuhe oder ein Tier, zum Bespiel eine Katze, eine Kröte oder ein Huhn, mit ein. Dieses sogenannte Bauopfer geht auf ein uraltes gallisch-germanisches Brauchtum zurück, das heutzutage fast vollständig in Vergessenheit geraten ist. Es diente nach dem überlieferten Volksglauben dazu, böse Geister von dem Haus und der dort lebenden Familie fernzuhalten. An diese Tradition erinnert eine der spektakulärsten Ausstellungen, die wir je im Hiwwelhaus hatten. Aussteller ist der bekannteste Volkskundeexperte im Südwesten Deutschlands, Gunter Altenkirch aus Rubenheim im Bliesgau. Zahlreiche Exponate aus der Welt der Mythen und Mysterien werden zu sehen sein, aber interessant ist vor allem sicherlich auch der Einführungsvortrag, den der Aussteller am kommenden Sonntag, 22. April um 16.00 Uhr im Hiwwelhaus in Alsweiler hält. Eine einzigartige Sammlung, die zu sehen sich auf jeden Fall lohnt. Die Ausstellung selbst ist die zweite von insgesamt 8 Veranstaltungen, mit der wir in diesem Jahr den 300. Jahrestag des Wiederaufbaus des Hiwwelhauses begehen.
Helft bitte dem ersten Schuljahr unserer Grundschule, denn sie stehen in einem Wettbewerb mit einer äußerst starken Konkurrenz von Gymnasien in saarländischen Städten. Wie, das erfahrt ihr auf unserer Internetseite www.marpingen.de unter Aktuelles. Helfen kann jeder, der eine E-Mail-Adresse hat und es geht innerhalb von ein paar Minuten mit weinigen Klicks. Unsere Kleinen wären stolz, wenn sie in der großen Konkurrenz bestehen könnten.
Werner Laub, Bürgermeister
Die nächste Bürgersprechstunde findet am Donnerstag, 31.05.2012, von 15.00 bis 17.00 Uhr statt. Um einen ungestörten Gesprächsverlauf zu gewährleisten, bitte ich um Anmeldung unter der Telefonnummer 9116-102.