Sommerferien 2013 - Angebote und Aktionen der Vereine

Vereine aus der Gemeinde Marpingen, die sich im Rahmen des Ferienprogramms in Marpingen engagieren wollen, können sich gerne mit Kathrin Rauber zwecks Planung in Verbindung setzen. Zudem wird wie jedes Jahr Ende Juni eine Broschüre „Ferienprogramm 2013“ (1000 Exemplare) in der Gemeinde verteilt.

Wenn in der Broschüre Angebote und Aktionen Ihres Vereins für Kinder / Jugendliche gedruckt werden sollen, setzen Sie sich bitte bis spätestens 17. Mai mit dem Jugendbüro in Verbindung oder schicken die Infos / Logo / Fotos per E-Mail.

Rückblick auf die Biberfreizeit 2013

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der diesjährigen Freizeit in den Osterferien im Schullandheim BiberBurg:

Fundsachen

Es sind noch viele Fundsachen aus der Biberfreizeit liegen geblieben (Kleider und Schuhe). Wenn ihr was vermisst, einfach mal im Jugendbüro anrufen.

So war das Ferienprogramm im Sommer 2012:

Wanderung aller Generationen (4. August 2012)

AWO – Ortsverband Marpingen

Am Samstag, den 04. August traf sich eine bunt gemischte Truppe um 14:00 Uhr an der Alten Mühle, um mit German Eckert eine Wanderung durch Marpingen zu unternehmen. Der Ortsvorsteher hatte viele Geschichten zu den verschiedenen Stationen zu berichten: Von der Alten Mühle aus wanderte die Gruppe vorbei am Gasthaus Dewese und am Gasthaus Zur Post zum Brunnen. Von da aus vorbei am Dorfbach durch die Alte Klosterstraße und „Im Grund“ in den Härtelwald. Die letzte Station war das Bergmannskreuz. Nach der Wanderung kehrte die fröhliche Truppe im Ortskern zu Kaffee und Kuchen ein.
Ein Dankeschön an den AWO Ortsverein Marpingen und German Eckert für diese tolle Wanderung.

24 h Hiwwelhaus (06./07.08.2012)

Am 6. auf den 7. August tummelten sich 24 Kinder und 7 Betreuer im historischen Hiwwelhaus Alsweiler. 24 Stunden lang konnten die Kinder (7-12 Jahre) einen kleinen Einblick in das Leben unserer Vorfahren erlangen.
Montags ging es um 14:00 Uhr los. Nachdem alle Kinder mitsamt ihrem Gepäck angekommen sind, wurden zunächst die „Zimmer“ bezogen. Die Jungs schliefen auf dem Dachboden. Die Kinder, die bei der Aktion „24 h Hiwwelhaus“ dabei waren, wissen nun, dass man zum Dachboden früher „Speicher“ sagte. Denn auf dem Speicher wurden zumeist das Korn und Vorräte gelagert bzw. gespeichert. Das Quartier der Mädchen befand sich auf der anderen Seite des Dachbodens; dort wo früher die Mägde und Knechte ihre Schlafräume hatten. Nach einer Führung durchs Hiwwelhaus mit Wolfgang Simon lernten die Kinder noch allerhand mehr. Z.B., dass das Haus um 1712 erbaut wurde und dass es in der Küche einen „Harscht“ gibt. Anno dazumal gab es nämlich eine offene Feuerstelle in der Küche, auf der gekocht wurde und die zudem als Heizung diente. Und da ein Feuer immer ziemlich viel Rauch entwickelt, gibt es über der Feuerstelle einen langen Schacht bis aufs Dach. Mit einem Hebel kann man von der Küche aus den Harscht öffnen. Heute sagt man dazu auch Schornstein. Nach der Führung lösten alle Kinder noch das Hiwwelhausrätsel. Leo und Paul Munzinger und Teresa Groß wussten alle 10 Antworten - klasse! Am Nachmittag durften die Kinder ihr Geschick im Klickern (Zielmurmeln bzw. Treff das Loch) unter Beweis stellen, malten Hupfhäuschen und spielten auf der Wiese. Auch das hölzerne Wikingerschach wurde ausprobiert. Großen Spaß hatten alle Kinder beim historischen Kinderspiel „Wer hat Angst vorm Schwarzen Mann…und wenn er kommt…dann laufen wir“. Dieses Spiel geht bis ins 14. Jahrhundert zurück und bezieht sich auf die Pest als „schwarzen Tod“ bzw. „schwarzen Mann“, denn jeder der bei dem Spiel vom schwarzen Mann angetippt wird, ist infiziert und nun auch ein schwarzer Mann/ Fänger. Neben dem Spielen rief, so wie das vor 300 Jahren auch war, die Pflicht! Die Kinder mussten ihr Essen selbst zubereiten. So haben 24 fleißige Kinder den Teig fürs Stockbrot aus Mehl, Hefe, Wasser und Salz zubereitet und mit den Händen geknetet. Zum Abendessen gab es Feuerkartoffeln (Folienkartoffeln) mit selbst angerührtem Kräuterquark. Die Kinder vor rund 200 Jahren oder auch noch vor 50 Jahren haben nach der Kartoffelernte die liegen gebliebenen Kartoffeln auf den Feldern eingesammelt und haben aus dem Kartoffelkraut (Ein Kind: „das ist das Zeuch, das owe aus da Grumbeer rausguggt!“) ein Kartoffelfeuer gemacht. In der Glut wurden dann die Kartoffeln gebraten. Das schwarze, verkohlte wurde abgeschnitten und das leckere gelbe wurde gegessen. Nach dem Abendessen hat Armin Neis aus Alsweiler den Kindern viele interessante Dias über Fledermäuse gezeigt. Und dann gings um 20 Uhr auch schon los zur Nachtwanderung. Mit einer selbst gezeichneten Karte, die Alsweiler um 1734 zeigt, mussten die Kinder den Weg auf den Rolschberg zur Hütte von Familie Schuh aus der Mühlenstraße finden. Unterwegs mussten dann noch 24 Stöcke fürs Stockbrot gefunden werden. Mit von der Partie war neben Wolfgang Simon auch unser Pastor – Herr Breininger. Auf dem Rolschberg erwarteten uns Gitty und Wolfgang Wilhelm mit Tochter Tanja und Enkelin Leann, sowie Katharina Schuh mit einem tollen Lagerfeuer. Auf dem Rolschberg wurde getobt, gespielt, gesungen und gelacht. Zudem wurde haufenweise Stockbrot verputzt. Gegen 22:00 Uhr machten wir uns mit 2 Laternen auf den stockdunklen Rückweg durch die Mühlenstraße. Hier wollten wir Fledermäuse finden, was uns auch gelang. Der Detektor, den Armin Neis dabei hatte, kann die Schreie der Fledermäuse orten und durch ein akkustisches Signal anzeigen – das war richtig aufregend. Die meisten Kinder konnten im Licht der Laternen 2 Fledermäuse sehen…oder war es zweimal die gleiche? So genau wusste das selbst unser Fledermausexperte nicht. Gut gelaunt, aber erschöpft kamen wir gegen 23:30 Uhr wieder im Hiwwelhaus an. Nachdem Kathrin Rauber noch eine Geschichte über Alsweiler anno dazumal vorgelesen hatte, gingen bei den meisten Kindern schon die Augen zu. Einige „Hartgesottene“ und „Freizeiterprobte“ hielten durch bis 01:30 Uhr J. Der Bericht über Tag 2 folgt in der nächsten Ausgabe!
Aber so viel schon mal…die 24 Stunden gingen viel zu schnell vorbei – alle Kinder wünschten sich fürs nächste Jahr, mindestens 48 h im Hiwwelhaus zu verbringen.
Der größte Dank geht an Wolfgang Simon  und den Hiwwelhaus Verein  (Verein für Heimatkunde Alsweiler) für das Möglichmachen dieser Aktion. Wolfgang Simon hat trotz seiner 70 Jahre keine Mühe und Anstrengung gescheut hat, den Kindern 2 tolle Tage zu bereiten. Auch den ehrenamtlichen Betreuerm von Was geht!? e.V. noch einmal ein herzliches Dankeschön. Ohne euch sind Aktionen wie diese überhaupt nicht zu bewerkstelligen. Das Betreuerteam bestand aus: Louisa Görgen und Alexander Jost (Urexweiler), Mira Brill (Alsweiler), Anna und Florian Zender, Kathrin Ring (St.Wendel) und Annalena von Ehr (Eitzweiler). Danken möchte ich weiterhin Sabine Theobald fürs Brotbacken, Adolf Hoffmann fürs Korbflechten, Gerhart Hoffmann fürs Sensedengeln, Gitty und Wolfgang Wilhelm und Katharina Schuh für das tolle Lagerfeuer und Hans-Werner und Magret Brill fürs Ausleihen von allem, was das Hiwwelhaus nicht hergab! Zuletzt gilt mein Dank der Gemeinde Marpingen für die finanzielle Unterstützung dieser Übernachtungsaktion. Durch die großzügige Bezuschussung seitens der Gemeinde mussten die Kinder nur einen kleinen Beitrag von 8 € zahlen.

2. Tag im Hiwwelhaus

Der zweite Tag begann für die meisten Kinder viiiiiiel zu früh. Dabei durften alle bis um 07:00 Uhr schlafen. Das ist sehr lange, wenn man bedenkt, dass die Kinder vor 300 Jahren bei Sonnenaufgang (derzeit gegen 05:30 Uhr) und beim Hahnenschrei „aus den Federn“ mussten! Um ein leckeres Frühstück zuzubereiten, mussten die Kinder morgens schon fleißig sein. 6 Kinder trafen daher schon zeitig in der Früh bei Heinz und Mechthild Kammenhuber ein, um 30 Eier in den Hühnerstall einsammeln zu gehen. Für die Kinder war dies eine tolle Erfahrung, wenn man bedenkt, dass man die Eier normalerweise einfach aus dem Supermarktregal in den Einkaufskorb packt. Dank den fleißigen Legehennen vom Heinz konnten die Kinder zum Frühstück leckeres Rührei mit Speck futtern. Vor 300 Jahren sah das Frühstück der Kinder meist jedoch ein wenig anders aus als bei uns heute. Brot gab es nicht immer. Dazu musste erst das Korn gemahlen und das Mehl und die Körner zum Bäcker gebracht werden. Einfacher zuzubereiten und mindestens genauso nahrhaft wie Brot war jedoch ein Hirsefrühstück, das auch unsere Kinder fürs Frühstück selbst zubereiteten. Für 4 Personen braucht man:
1 Tasse Hirse, 2 Tassen Wasser, etwas Meersalz, etwas Honig, einige EL Sahne oder Milch, klein geschnittenes Obst und Nüsse. Die Hirse und das Wasser werden zusammen zum Kochen gebracht; danach auf kleinster Stufe quellen lassen. Dann können alle anderen Zutaten je nach Geschmack untergerührt werden. Es war richtig lecker und machte satt. Dies war wohl das wichtigste im 18. Jahrhundert, da die Menschen und auch die Kinder täglich schwer arbeiten mussten.
So hieß es nach dem Frühstück auch für alle Kinder im Hiwwelhaus: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Die Kinder haben Brotteig mit Hilfe von Sabine Theobald selbst hergestellt. Jedes Kind konnte nach der Aktion sein eigenes Brot mitnehmen – da freuten sich nicht nur die Mamas. Wenn man vor 300 Jahren Brot backen wollte, musste man seinen Teig zum Bäcker bringen, oder aber man war wohlhabender und hatte einen eigenen Steinbackofen im Haus – so wie die Familie, die im Hiwwelhaus wohnte. Damit der Steinbackofen, der eine schmiedeeiserne Tür hat, heiß genug war, musste man schon in der Früh aufstehen und den Ofen befeuern. Dies übernahm für uns Wofgang Simon um 07:00 Uhr. Als das Feuer heruntergebrannt war, musste Sabine Theobald die Glut und Asche herausschaben; dann erst konnten die Brote in den Backofen. Die Kinder staunten nicht schlecht, was das für eine Arbeit war. Während die Brote im Backofen waren, zeigte Adolf Hoffmann den Kindern, wie man aus Weidenruten Körbe flechten kann. Die Kinder zeigten viel Geschick und hatten Freude an der Technik des Korbflechtens.
Da gerade im Sommer das Gras schnell wächst, musste man auch vor 300 Jahren schon die Wiesen mähen. Dass es damals noch keine Rasenmäher gab, leuchtete den Kindern ein. Nachdem Gerhart Hoffmann den Kindern zeigte, wie man mit einer Sense „mähen“ kann, waren insbesondere die Mädchen doch recht glücklich „mim Rasetraktor vom Papa“! Der Umgang mit der Sense machte aber vor allem den Jungs großen Spaß, war aber eine echt schweißtreibende Angelegenheit. Nachdem die Wiese ums Hiwwelhaus „gemäht“ und die Brote braun gebacken waren, wurden noch 5 Bleche selbst gemachte Pizza im Backofen gebacken…heiß genug ist so ein Steinbackofen nämlich für einige Stunden. Pizza gab es natürlich vor 300 Jahren nicht, ist aber heutzutage das Lieblingsessen von vielen Kindern. Nach getaner Arbeit hatten die Kinder noch Zeit zum Spielen und gemütlich zusammen zu sitzen. Nach dem Mittagessen musste jedoch die Quartiere wieder geräumt werden – die 24 Stunden gingen viel zu schnell vorbei – alle Kinder wünschten sich fürs nächste Jahr, mindestens 48 h Hiwwelhaus….Mal sehen!
Der größte Dank geht an Wolfgang Simon  und den Hiwwelhaus Verein (Verein für Heimatkunde Alsweiler) für das Möglichmachen dieser Aktion. Wolfgang Simon hat trotz seiner 70 Jahre keine Mühe und Anstrengung gescheut hat, den Kindern 2 tolle Tage zu bereiten. Auch den ehrenamtlichen Betreuern von Was geht!? e.V. noch einmal ein herzliches Dankeschön. Ohne euch sind Aktionen wie diese überhaupt nicht zu bewerkstelligen. Das Betreuerteam bestand aus: Louisa Görgen und Alexander Jost (Urexweiler), Mira Brill (Alsweiler), Anna und Florian Zender, Kathrin Ring (St. Wendel) und Annalena von Ehr (Eitzweiler). Danken möchte ich weiterhin Heinz und Mechthild Kammenhuber für die „Führung“ im Hühnerstall und die 30 Eier, Sabine Theobald fürs Brotbacken, Adolf Hoffmann fürs Korbflechten, Gerhart Hoffmann fürs Sensedengeln, Gitty und Wolfgang Wilhelm und Katharina Schuh für das tolle Lagerfeuer und Hans-Werner und Magret Brill fürs Ausleihen von allem, was das Hiwwelhaus nicht hergab! Zuletzt gilt mein Dank der Gemeinde Marpingen für die finanzielle Unterstützung dieser Übernachtungsaktion. Durch die großzügige Bezuschussung seitens der Gemeinde mussten die Kinder nur einen kleinen Beitrag von 8 € zahlen.

Ferienfreizeit

Fundsachen
Es sind einige Kleidungsstücke, Mützen, Schuhe und andere Gegenstände der Kinder im Zeltlager zurückgeblieben. Alle Fundsachen können im Jugendbüro Marpingen nach tel. Absprache abgeholt werden.

Die Ferienfreizeit 2012 auf der Rheinstraße war bei ausschließlich sehr guter Witterung eine sehr gelungene Veranstaltung. Insgesamt 97 Kinder und 19 Betreuer verbrachten im Zeltlager spannende, lustige und abenteuerliche Tage. Zu den Highlights unserer Piratenfreizeit gehörten in diesem Jahr der Auftritt von  Ene – Meine – Mix mit dem Piratical Kaptain Robby und die Kartoffelsalatpiraten, der Bau eines Floßes samt Wässerung auf der Weiheranlage des ASV Alsbachtal, der Bau eines Schiffes auf dem Gelände, das Basteln von allerlei Piratenutensilien, sowie die Lagerolympiade, die Kinderdisco, der Filmabend, die spannende Nachtwanderung, der Besuch der Marpinger Feuerwehr, das Völkerballturnier und der gelungene Abschlussabend. Natürlich blieb allen Kindern noch genügend Zeit sich mit den vielen Spiel- und Bastelmaterialien zu beschäftigen und abends gegen das Betreuerteam Fußball zu spielen.

Danksagung:
Zunächst einmal möchte ich mich bei allen ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuern für ihren tatkräftigen Einsatz bedanken. Es war schön, dass auch in diesem Jahr wieder Betreuer aus allen vier Ortsteilen der Gemeinde und auch anderen umliegenden Orten mitgewirkt haben. Die Betreuerinnen und Betreuer waren:
Andre Recktenwald (Leitungsteam, Urexweiler), Florian Rech (Leitung Jugendfreizeit, Urexweiler), Eva Müller (Alsweiler), Heinrich Reiz, Kristina Reiz, Anna Hell, Nele Guthörl (Berschweiler), Simona Pfeiffer, Lisa Grausam, André Heck, Nadine Hubertus (Marpingen), Domenic Adelman, Tim Groß, Lea Dieudonne, Louisa Görgen, Alexander Jost  (Urexweiler), Michelle Mailänder, Maximilian Schmitt (Bosen), Kevin Mohöfer, Anna Meisberger (St. Wendel) und Denise Keller (Trier).

Des Weiteren möchte ich mich bei der Freiwilligen Feuerwehr Gemeindeverband Marpingen, für ihren Besuch bedanken. Dank auch an die Mitarbeiter des Bauhofes, die uns wie immer bestens unterstützt haben.
Vielen Dank an den DRK Ortsverband Urexweiler für Bereitstellung der Schlafzelte, sowie die Versorgung mit Decken für die kühlen Nächte.
Einen besonderer Dank geht natürlich an alle Eltern, die unserem Team ihre Kinder für eine Woche anvertraut haben und an alle Kinder, die durchwegs bester Laune waren!
Ein ganz besonderer Dank geht an unseren Lagerkoch Hanno und seine Frau Karin. Den Kindern und Betreuern hat das Essen wie immer hervorragend geschmeckt!!!
Ebenso möchte ich mich besonders bei Gasthaus „Zum Krug im grünen Kranze“ für die vielfältige Unterstützung während der Freizeit bedanken.

Geocaching (26.07.2012)

Am Donnerstag, den 26.07.2012 trafen 8 Kinder am Jugendbüro ein, um mit Sina Naumann und Sandra Müller vom Familienberatungszentrum Marpingen und mit Kathrin Rauber vom Jugendbüro, einen spannenden Vormittag beim Geocaching zu verbringen. Geocaching ist eine moderne Form einer Schatzsuche bzw. Schnitzeljagd. Ausgestattet mit einem Global Positioning System (GPS) - Empfänger und den Koordinaten eines "Schatzes" aus dem Internet (www.geocaching.com) kann man die Schätze finden, die jemand anderes an ungewöhnlichen Plätzen versteckt hat. Die Gruppe machte sich bei strahlendem Sonnenschein und bester Laune auf den Weg an die Reithalle Bliesen. Ziel war es am Ende des Multicachs „Wo ist Grimbart“ einen Schatz zu finden.

Zur Geschichte von Grimbart: In den Bliesener Wäldern lebte der Dachs Grimbart. Er war immer freundlich zu den Menschen und beeindruckte sie immer wieder mit seinen sportlichen Leistungen. Daher haben die Bliesener Leute das Tier lieb gewonnen und sogar eine Höhle, in der er zeitweise lebte, nach ihm benannt. Doch in der letzten Zeit hat keiner mehr Grimbart gesehen. Die Bliesener befürchten nun, dass er weggezogen ist, weil es ihm zu unruhig geworden ist und es ihm nicht mehr dort gefällt. Aber sie haben dennoch die Hoffnung, dass er sich immer noch in den Bliesener Wäldern herumtreibt und sich nur eine ruhigere Wohnung in der Nähe gesucht hat.

Die Kinder hatten den Auftrag, Grimbart zu finden. Dazu brauchten sie eine Taschenlampe (für die Spurensuche in einer Höhle), Papier und Stifte (um die Rätsel zu lösen und die Ergebnisse zu notieren) und viel Kondition. Der Weg war lang (ca. 5 Kilometer) und das Rätsellösen war ganz schön schwierig. Aber im Teamwork konnten die Kinder das Rätsel um Grimbart lösen und haben an einem verwunschenen und längst verlassenen Ort schließlich das Zuhause von Grimbart entdeckt! Die Kinder hatten alle viel Spaß bei der modernen Schnitzeljagd. Geocaching ist ein Geheimtipp für alle Familien, die gerne in der Natur ihre Zeit verbringen und etwas Spaß und Abwechslung bei Wanderungen suchen.

Arbeiten am Bienenvolk (11. 07.2012)

Am Mittwoch, den 11.07.2012 fanden sich 15 Kinder im Garten von Diethelm Gessner (Bienenzuchtverein Marpingen) ein und lernten so allerhand über das Bienenvolk (die Arbeiter und Königinnen) und den Honig. Mit Imkeranzügen bekleidet, trauten sich die Kinder ganz nah an die Bienenstöcke heran und konnten die einzelnen Schichten der Bienenstöcke bewundern. Da Bienen normalerweise durch Stechen ihren Bau verteidigen, kann der Imker einen „Smoker“ benutzen, der Rauch erzeugt. Die Bienen denken dann, es gäbe einen Waldbrand und sind daher damit beschäftigt, für die anstehende „Flucht“  ihre Honigmägen zu füllen, so dass der Imker in Ruhe und stichfrei am Volk arbeiten kann.

Die Kinder lernten, dass es aber auch Bienen gibt, die gar nicht stechen können und die man gefahrlos in die Hand nehmen kann: die Drohnen (männliche Bienen). Herr Gessner erklärte den Kindern auch, warum ein Glas mit Zuckerwasser und Korken in den Bienenstöcken steht: Da der Honig (Wintervorrat des Bienenvolks) vom Imker geerntet wird, muss der Imker für entsprechenden Ersatz sorgen, damit das Bienenvolk nicht verhungert. Deshalb stellt Herr Gessner ein Glas mit Zuckerwasser in den Bienenstock. Die Bienen lagern aber auch Pollen in den Waben ein, die wichtig für die Eiweiß- und Mineralstoffversorgung der Bienen sind. Diese Pollen werden beim Schleudern der Waben (Honigernte) nicht entnommen. Die Korken sind in den Gläsern, damit die Bienen beim Aufnehmen des Zuckerwassers nicht ertrinken.

Die Kinder haben aber nicht nur Interessantes über die Honigbiene gehört. Sie durften auch Teile eines Bienenstockes selbst bauen, Honig schleudern und naschen. Vielen Dank an dieser Stelle an Diethelm Gessner und seine Frau, sowie an die ehrenamtlichen Helfer des Bienenzuchtvereins Marpingen.

Luftgewehrschießen (12.07.2012)

Am Donnerstag, den 12.07.2012 haben Hubert Dzierzon und ehrenamtliche Helfer des Schützenvereins „Edelweiß“ Marpingen 10 Kinder in den Sport „Luftgewehrschießen“ eingeführt. Das Luftgewehrschießen ist eine olympische Schießsportart, bei der mit einem Luftgewehr auf eine Schießscheibe geschossen wird. Nachdem Hubert den Kindern die Gewehre erklärt hat, durften die Kinder selbstständig die Munition einlegen und auf die Zielscheiben schießen. Auf einer elektronischen Anzeigetafel konnte jeder Schütze sehen, ob und wie viele Punkte (Ringe) er getroffen hat. Die Punktzahl wird dann für 20 Schüsse zusammengezählt und gewertet.

Wer eine ruhige Hand und genügend Kraft in den Armen hat, kann stehend freihändig schießen, oder aber sein Gewehr auf einer Halterung auflegen. Die Kinder zeigten großes Geschick und schossen bei einem Wettbewerb um die meisten Punkte. Nach „getaner Arbeit“ gab es gegrillte Würstchen. Nach der Siegerehrung wurden alle Kinder mit einer Urkunde, auf der die Punktzahl vermerkt war, verabschiedet.

Wer sich für die Sport „Luftgewehrschießen“ interessiert, kann sich bei Hubert Dzierzon melden (Kontakt: www.schuetzenverein-marpingen.de – oder Telefonnummer im Jugendbüro erfragen). Training ist immer donnerstags!
Vielen Dank an Hubert Dzierzon und die Helfer des Schützenvereins „Edelweiß“ Marpingen.

Angeln am Kimpweiher (14.07.2012)

Am Samstag, den 14.07.2012 versammelten sich 20 Kinder am Ufer des Kimpweihers in Marpingen, wo Philipp Leist und weitere ehrenamtliche Helfer des Fischerei- und Naturschutzverein FNV Kimp e.V. den Kindern zeigten, wie man mit der Angel umgeht. Unter „Angeln“ oder „Sportfischen“ versteht man die Ausübung der Fischerei mit einer Handangel. Eine einfache Angel besteht nur aus einer Angelrute, einer Angelschnur und einem Angelhaken. Wer sich professionell an den Sport Angeln wagen will, der sollte im Training (donnerstags) am Kimpweiher vorbeischauen! Dort könnt ihr auch die  professionellen Angelsets bestaunen.

An den Infotafeln, die am Kimpweiher aufgestellt sind, kann man lesen, welche Fische im Kimpweiher heimisch sind: z.B. kann man hier mit etwas Geduld Hecht, Zander, Rotfeder oder Karausche fischen. Aber wie bekommt man denn überhaupt einen Fisch dazu, an der eigenen Angel anzubeißen? Manche Fischarten nehmen ins Wasser geworfene blanke Haken sofort an, weil sie nicht zwischen den Haken und Futter unterscheiden können. Die übrigen Fische müssen mit einem Köder getäuscht werden, der am Haken hängt. Die Täuschung ist umso leichter, je aufgeregter die Fische sind. Deshalb werden die Fische oft angefüttert, um ihren Futterneid zu schüren und sie an eine bestimmte Angelstelle anzulocken. Um die Fische anzufüttern, benutzten die Kinder Fischmehl und lebendige Maden als Köder.

Trotz Regenschauern harrten alle Kinder tapfer am Ufer aus und warteten geduldig, bis die ersten Fische anbissen. Die gefangenen Fische wurden von allen aufgeregt bestaunt und dann von den Helfern des FNV Kimp wieder vom Haken befreit und zurück in den Weiher gesetzt. Zum Abschluss gab es noch Würstchen vom Grill. Um 13 Uhr endete die Veranstaltung, als auch endlich die Sonne wieder raus kam und die nassen Kleider trocknete. Kinder und Jugendliche, die sich fürs Angeln interessieren, sind beim FNV Kimp jederzeit herzlich willkommen. Neben dem Training (jeden Donnerstag) bemüht sich der Verein auch um Freizeitangebote für die Kinder und Jugendlichen des Vereins. Fragen und Kontakt: www.fnv-kimp.de oder im Jugendbüro. Vielen Dank an Philipp Leist und den FNV Kimp e.V. für den tollen Tag am wunderschönen Kimpweiher!

Wald-/Wildnisabenteuer an der BiberBurg (10.07.2012)

Am Dienstag, den 10.07.2012, trafen 38 Kinder an der Biberburg in Berschweiler ein, um mit Rasmund Denné (Ökopädagoge) eine Abenteuerreise durch den Wald zu wagen. Nachdem sich die Wolken pünktlich um 14:00 Uhr richtig gut ausgeregnet haben, blieb es trocken und die Sonne ließ sich hier und da auch mal blicken. Die Kinder lernten sich bei Kooperations- und Vertrauensspielen etwas besser kennen und mussten danach gemeinsam das „Tor in die Wildnis“ passieren, was nicht jeder Gruppe auf Anhieb gelang, da es galt nach Absprache zeitgleich durch ein schwingendes Seil zu laufen.
In der „Wildnis“ angelangt, stiefelte die Gruppe mächtig bergauf durchs dichte Dickicht und Unterholz - vorbei an Hochständen, Futterstellen, selbst gebauten Unterschlüpfen und herrlichen Lichtungen. Rasmund zeigte den Kindern auf dem Weg durch den Wald, welche Pflanzen im Wald essbar und welche giftig sind. So durften die Kinder Klee essen, lernten aber, dass sie sich von dem sehr giftigen Fingerhut fernhalten müssen. Rasmund zeigte den Kindern, wie man richtig schnitzt (immer vom Körper „weg schnitzen“ und genügend Platz zu anderen Kindern lassen) und erklärte, warum es wichtig ist, im Wald immer ein Messer dabei zu haben. Zur Verteidigung gegen wilde Tiere (so dachten einige Kinder), braucht man in unserer Gegend kein Messer, da unsere Waldtiere mehr Angst vor uns haben, als umgekehrt. Aber ein Messer braucht man z.B., um sich einen Unterschlupf zu bauen, wenn man trocken im Wald übernachten möchte. Die Kinder lernten an diesem Tag sogar etwas über unsere Erde. So wissen die Kinder nun, dass ein Kompass nur funktioniert, da er über eine bewegliche Magnetnagel verfügt, die sich immer in Richtung des Magnetpols ausrichtet (der ganz nahe am Nordpol liegt) und uns so immer zeigt, in welcher Richtung Norden liegt.  Viele Kinder, die einen Kompass dabei hatten, mussten diesen nur nach der Sonne ausrichten und konnten so ohne Armbanduhr sogar herausfinden, wie viel Uhr es in etwa ist. Rasmund zeigte den Kindern auch, wie man mit einer Taschenuhr die Himmelsrichtungen bestimmen kann. Richtig abenteuerlich wurde es, als die Kinder an den Fuchs- und Dachsbauten vorbeikamen. Die Kinder staunten nicht schlecht über die vielen Eingänge des ausgeklügelten Höhlensystems und waren fasziniert, wie groß diese unterirdische „Wohnsiedlung“ wohl sein muss. Allen Mut brauchten die Kinder, um eine tiefe Schlucht zu überwinden (siehe Fotos). Aber alle Kinder haben es geschafft und waren mächtig stolz. Nachdem die riesigen Nachtschnecken im Wald gebührend bewundert wurden und ein Hochsitz eingenommen war, musste sich die Gruppe auch schon wieder auf den Rückweg begeben, da die Eltern um 17:00 Uhr ihre Kinder in Empfang nahmen. Kein Kind und kein Betreuer war nach dem Wildnisabenteuer sauber – es war richtig klasse!

Kreative Bastelwerkstatt (06./07.07.2012)

Am 06. und 07. Juli hat Uschi Hubertus mit tatkräftiger Unterstützung ihrer beiden Töchter die „Kreative Bastelwerkstatt“ im Rahmen des Marpinger Ferienprogramms angeboten.

6 kreative Mädchen fanden den Weg in die „Alte Mühle“ und haben richtige Kunstwerke auf ihre mit Gips modellierten Keilrahmen gezaubert (siehe Fotos).  Vielen Dank an Uschi Hubertus und ihre beiden Mädels!

10. Schülerferienfest

Am Samstag, den 30.06.2012 um 14:00 Uhr fand pünktlich zu Ferienbeginn in Alsweiler das 10. Kinder- und Schülerferienfest (auch bekannt als „School´s out Party“) statt. Bei bestem Wetter fanden zahlreiche kleine und große Besucher den Weg zum Kirmesplatz und feierten bei guter Laune ein tolles Fest. Zeitweise waren über 200 Kinder und Jugendliche auf dem Gelände, was insbesondere mich als Jugendbeauftragte sehr freute. Erfreulich war zudem, dass viele Eltern und Großeltern ihre Kinder und Enkelkinder begleitet haben. So wurde es ein gelungener Tag für die ganze Familie.
Auf dem Programm standen Spiel und Spaß für die großen und für die kleinen Kinder. Die größeren Kinder konnten ihre Kräfte beim erstmals durchgeführten „6-Kampf“ messen. 6 Mannschaften haben beim Tauziehen, Sackhüpfen, Slackline Balancieren, Quiz und Wassertragen um den Sieg gekämpft. Auch beim Bobbycar-Rennen ging es um jede Sekunde. Hier haben die Kleinen und Großen mal so richtig Gas geben können. Wer mutig war, hat sich an der großen THW-Kletterwand und beim Kistenstapeln versucht (Rekord waren 24 Kisten!). Zudem hat der Theater- und Karnevalverein Alsweiler einen großen und abwechslungsreichen Spieleparcours vorbereitet, den die Kinder mit Laufkarten durchlaufen konnten. Mehr als 60 Kinder haben ihre Laufkarten abgegeben und hofften auf einen der tollen Preise bei der Siegerehrung. Aufgaben waren z.B. der „heiße“ Stuhl, Fußball-Speedmesser, Stangenball, Softballschießen, Angeln und das Spiel der Sinne. Ein Highlight war in diesem Jahr die Wasserrutsche, die bei heißen Temperaturen für entsprechende Abkühlung und richtig viel Spaß sorgte. Nur wenige blieben dabei trocken; sauber war danach niemand mehr ;-) . Die Kleinkinder und Kindergartenkinder ließen sich Schminken und Tattoos aufmalen, stellten aus Sand und Luftballons Knautschbälle her, gestalteten ihre eigenen Buttons, ließen Luftballons steigen und tobten sich auf der Hüpfburg aus. Die größeren Kinder schrieben Adresskarten, die sie mit ihrem Luftballon in den Himmel steigen ließen. Sollten Sie einen dieser Luftballons finden, so freut sich der Absender bestimmt riesig über eine Antwort.
Für das leibliche Wohl der Gäste sorgten viele ehrenamtliche HelferInnen des Theater- und Karnevalverein Alsweiler. Neben Getränken wurden auch Rost- und Currywürste, Piccolinis und Kuchen angeboten.
Das 10. Kinder- und Schülerferienfest endete gegen 19:00 Uhr mit der Siegerehrung. Gekürt wurden die Sieger des Spieleparcours, des Bobby-Car-Rennens und des 6-Kampfes (siehe Fotos). Ich freue mich schon aufs 11. Kinder- und Schülerferienfest in der Gemeinde Marpingen.
Danken möchte ich vor allem den zahlreichen ehrenamtlichen HelferInnen des Theater- und Karnevalvereins Alsweiler (allen voran Florian Gasse und Gregor Hoffmann), Beate Michel von der Gemeindeverwaltung und den EhrenamtlerInnen von „Was geht!? e.V. (Björn Greis, Alexander Jost und Nele Guthörl), ohne die ein Fest in dieser Größenordnung überhaupt nicht zu realisieren wäre. Ein Dankeschön geht auch an das Team des komm. Kindergartens Alsweiler und an Conny Kavelius von der FGTS, die den Kindern tolle Tattoos und Kunstwerke ins Gesicht zauberten. Nicht zu vergessen sind auch die Mitarbeiter des Bauhofes, die ihre Arbeitskraft immer wieder auch an den Wochenenden zur Verfügung stellen. Finanziell wurde das Kinder- und Schülerferienfest unterstützt von der Kreissparkasse St. Wendel und dem Sporthaus Glaab. Auch hierfür ein herzliches Dankeschön.